Roadbook
Don´t plan it! Do it Now!
Tag 01 Individuelle Anreise nach Malaga
Nach der individuellen Anreise nach Málaga erfolgt der Check-In ins Hotel. Das Gepäck und die Motorräder stehen schon bereit. Abends treffen wir uns zum Abendessen im Hotel und haben genügend Zeit uns kennenlernen und zum gemeinsamen Austausch und Vorbereitung auf die Tour.
Tag 02 Die Blaue Stadt (ca. 190 km)
Wir starten früh morgens in Richtung Gibraltar. Gut 100 Kilometer führt unsere Route entlang des Alborán-Meeres. Gegen Mittag geht es in einer anderthalbstündigen Fahrt mit der Fähre nach Marokko, Tanger Med. An Land angekommen, erledigen wir alles Wichtige für unsere Tour: marokkanische SIM-Karte besorgen, Versicherung abschließen und Bargeld abheben. Und schon geht es in das erste Kurveneldorado. Entlang der Küstenstraße genießen wir die fantastischen Kurven und sammeln erste Eindrücke Nordafrikas. Die letzten Tageskilometer führen uns vorbei am Jbel Abouhar. Das Wort Jbel kommt aus dem Arabischem und bedeutet „Berg“. Unser Ziel liegt am Rande der „blaue Stadt“, Chefchaouen.
Tag 03 – Die älteste Königsstadt Marokkos (ca. 270 km)
Eine großartige Panoramastraße führt uns durch einen Teil des Rif-Gebirges. Hier bekommen wir die ersten Eindrücke davon, was es bedeutet, in Richtung Sahara unterwegs zu sein. Weg von der Küste wird die Gegend rau und felsig. Wir durchqueren mehrere kleine Dörfer und bekommen schnell ein Gefühl dafür, wie das Leben der Marokkaner in den Bergregionen aussieht. Am frühen Nachmittag erreichen wir die älteste Königsstadt, Fès. Die Medina el Qadima gilt flächenmäßig als eine der größten mittelalterlichen Altstädte der Welt. Der Souk besteht aus über 9.000 Gassen. Mit einem einheimischen Guide gehen wir in das „Quarter“ von Fès auf Erkundungstour.
Tag 04 Auf geht´s auf den „Atlas“ (ca. 300 km)
Die heutige Tour führt uns in die Provinz Drâa-Tafilalet im mittleren Atlas. Die abwechslungsreiche Strecke bietet alles, was diese Reise ausmacht. Kurven, grandiose Ausblicke, faszinierende Landschaften, unendliche Weiten, Berge, Wüste und Steppe. Auf rund 1.000 m ü. M. beginnt unser Abenteuer Sahara. Kurven, Mega Aussichten, eine spannende unwirkliche Welt, unendliche Weiten, Berge, Wüste und Steppe – kaum zu beschreiben. Etwas abseits von Midelt übernachten wir in einer außergewöhnlichen Kasbah.
Tag 05 – die goldenen Dünen Marokkos (ca. 275 km)
Kurz nach dem Start erreichen wir den Pass Tizi n’ Talrhemt, auch Camel-Pass genannt, der auf knapp 2.000 m ü. M. liegt. Die unendlichen Weiten, die eindrucksvollen Farbtöne der Wüste und die zum Teil spektakuläre Streckenführung ergeben genau das, was das Biker-Herz begehrt. Durch den Ziz-Canyon geht es weiter nach Errachidia. Kurz vor der Stadt liegt ein großes Wasserreservoir mit einem beeindruckenden Staudamm, der Barrage Al Hassan Addakhil. Durch „das Tor der Wüste – Erfoud“ erreichen wir unser heutiges Ziel Merzouga. Unser „Palace“ liegt unmittelbar an den Erg Chebbi Dunes, diese sind bis zu 150m hoch. Am Abend bleibt Zeit für besondere Wüstenerlebnisse: Kamelreiten, Quadfahren oder einfach den goldenen Sonnenuntergang genießen.
Tag 06 – The Prison Portugaise (ca. 245km)
Es geht zu der historischen Markt- und Oasenstadt „Rissani“. Kurz hinter danach wartet unser heutiges Highlight auf uns: The Prison Portugaise, eine historische Festungsanlage aus dem 11. Jahrhundert, die auch durch James Bond: Spectre bekannt ist. Neben den mondartigen Aussichten auf die weiten Wüstenebenen gibt es hier Fossilienfunde zu bestaunen. Die Wüste nimmt heute kein Ende: Wir fahren durch die Palmenoase Tazzarine weiter in die Provinz Zagora, wo wir in einer kleinen Kasbah nahe N’Kob das Nationalgericht Tajine genießen werden.
Tag 07 – Canyon Day (ca. 265km)
Wir erleben das Atlasgebirge heute hautnah. Zunächst fahren wir Richtung Norden in das Jbel-Saghro-Gebirge. Der Pass Tizi n’Tazzazert ist ein echter Kurventraum auf perfektem Asphalt – begleitet von Panoramen, die an den Grand Canyon erinnern. Anschließend folgt der Tizi-Tikit-Pass, bevor wir die Oasenstadt Tinghir erreichen. Als Nächstes steht die spektakuläre Todra-Schlucht auf der Roadmap. Bis zu 300 Meter hoch ragen hier die Felsen auf. Nach etwa 30 Kilometern biegen wir links ab und überfahren den 2.639 m ü. M. hohen Tizi n’Uguent Zegsaoun, der die Querverbindung zur Dadès-Schlucht herstellt. Dieser Pass ist erst seit kurzer Zeit asphaltiert. So kurvenreich, wie der Tag begonnen hat, endet er auch – mit wunderschönen Ausblicken, der Dadès-Schlucht und den beeindruckenden Monkey Fingers. In einer sehr schönen Kasbah übernachten wir im Dadès-Tal.
Tag 08 – Mitten im Erg Chigaga (ca. 310km)
Durch das Rosenthal, die „Route des Kasbah“ und durch die Skoura Oasen, geht es nach Ouarzazate. Hier steht eins der weltgrößten konzentrierten Solarkraftwerke der Welt. Es geht weiter Richtung Süden zum Wüstentor Foum Zugid. Eine traumhafte Hotelanlage ist hier unsere Herberge für zwei Nächte. Eine Nacht davon verbringen wir mitten im Erg Chigaga in einem Wüstencamp. Der Transport dorthin erfolgt per Jeep.
Tag 09 – Pausentag
Der Tag steht zur freien Gestaltung: Kamel-Trekking im Erg Chigaga, eine Quad- oder Buggy Tour in die Wüste oder einfach Entspannung am Pool..
Tag 10 – Zurück zum Atlas (ca. 275 km)
Entlang des Jebel Bani geht es zunächst nach Zagora. Durch das Drâa-Tal mit seinen riesigen Dattelpalmen geht es weiter zum Tizi’n-Tinififft Pass. Er liegt auf knapp 1.700 m ü. M. und ist die wichtigste Verbindung zwischen dem Süden und Marrakesch. Die Strecke ist geprägt von einer gut ausgebauten, kurvenreichen Straße sowie einer kargen Wüsten- und Steinlandschaft. Es wartet ein traditionelles Riad auf uns, mitten in Ouarzazate.
Tag 11 – Die rote Stadt – Marrakesch (ca. 210km)
Von Ouarzazate starten wir zur Kasbah Aït Ben Haddou. Die Stadt besteht zu großen Teilen aus gut erhaltenen Lehmbauten und diente schon häufig als Filmkulisse, unter anderem für „Gladiator“. Weiter geht gen Norden durch das Ounilla-Tal, mit seinen engen Kurven. Als Abschluss geht es über den Pass Tizi n’Tichka, der ebenfalls alle denkbaren Kurven aufweist. Am Nachmittag erreichen wir Marrakesch. Unsere Hotelanlage liegt unweit von der Medina. Den Abend werden wir auf dem Gauklerplatz Djemaa el Fna verbringen und lassen uns von den Souks, den Gauklern, den duftenden Gewürzen und der Musik verzaubern.
Tag 12 – Die Affen der Ouzoud Wasserfälle (ca. 275 km)
Rund um Marrakesch prägen Olivenhaine und die Olivenölproduktion die Landschaft. Wir fahren östlich an mehreren Olivenhainen vorbei, die zum Teil über 100 Hektar groß sind. Nach knapp 100 Kilometern geht es erneut in den hohen Atlas. Über kleine, kurvenreiche Straßen fahren wir direkt zu den Wasserfällen von Ouzoud. Unsere Kasbah liegt direkt am Wasserfall. Daher steht am Nachmittag eine Rundtour um den Wasserfall auf unserer Roadmap.
Tag 13 – Das „Versailles von Marokko“ (ca. 350km)
Einsame Bergstraßen, die nicht aufhören wollen mit Panoramen, die schöner nicht sein können. Das ist der erste Teil unserer heutigen Tour. Vorbei an Beni Mellal (Marktzentrum für Obst- und Gemüse), wieder auf den mittleren Atlas, der uns fast den ganzen Tag begleiten wird. Am Nachmittag erreichen wir Meknes, eine der vier Königsstädte Marokkos. Die Stadt beeindruckt mit monumentalen Toren, lebendigen Souks und einer Atmosphäre, die Geschichte und Alltag auf besondere Weise verbindet. Unser Abend klingt in Meknes in einem traditionellen Riad in aus.
Tag 14 – Rif-Panoramen bis zur „weißen Taube“ (ca. 250km)
Der letzte komplette Tour Tag in Marokko führt uns noch einmal durch das Rif-Gebirge. Nach einem kulturreichen Stopp an der römischen Ruinenstadt Volubilis aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. fahren wir weiter in Richtung Tétouan, die wegen ihrer weiß getünchten Häuser auch „die weiße Taube“ genannt wird. Etwas außerhalb, übernachten wir nochmal in einem wunderschönen Riad.
Tag 15 – Endspurt nach Malaga (ca. 225km)
Heute heißt es, Abschied von Marokko nehmen. Vom Hotel starten wir wieder Richtung Küste und genießen die letzten langen Kurven und Aussichten am Mittelmeer. In Tanger Med erfolgt das Einchecken zur Fähre nach Algeciras, anschließend geht es zurück nach Málaga. Unseren letzten Abend lassen wir gemeinsam in Málaga ausklingen – bei spanischer Küche, gutem Wein und vielen Geschichten von einer abenteuerlichen Motorradreise durch Marokko. Zwischen Kurven, Wüstenpisten, Atlaspässen und Königsstädten blicken wir noch einmal auf die besonderen Momente der Tour zurück und feiern den gemeinsamen Abschluss dieses unvergesslichen Abenteuers.
Tag 16 – Individuelle Abreise
Individuell geht es wieder zurück in die Heimat. Auf das diese abenteuerliche Motorradreise durch Marokko Dir noch lange in bester Erinnerung bleibt. Und wer weiß, vielleicht „Beissen wir uns gemeinsam durch die Kurven“ auf unseren anderen Touren.
